Kuhmilch & pflanzliche Alternativen

milchprodukteAlternativen zur Kuhmilch

Mr. Longear macht es immer wieder unbeschreiblich traurig was Kuh und Kälbchen in der Milchindustrie durchleiden müssen.

Dieses Video zeugt deutlich, wie schmerzhaft es für eine Mamakuh ist, wenn ihr das eigene Kind einfach so entrissen wird. Warum? Weil wir Menschen die Milch trinken wollen, die eigentlich für ihr kleines Kälbchen, ihr eigen Fleisch und Blut, bestimmt ist.

0:04 Dieses junge Kalb wurde in der vorherigen Nacht geboren.
0:06 Er ist nur ein paar Stunden alt doch sein Leben wird bereits von Leid gezeichnet.
0:11 Kaum geboren, wird er sofort von seiner Mutter getrennt.
0:29 Aus wirtschaftlichen Gründen wird er nicht von der Muttermilch profitieren
0:33 nicht einmal einen Tag.
0:37 Seine Mutter wurde gezüchtet um Milch zu produzieren,
0:39 nicht um Kälber zu ernähren
0:41 nicht einmal ihr eigenes Kalb.
1:29 Die Zukunft dieses Kalbes ist vorbestimmt.
1:32 Wenn es ein weibliches Kalb ist, erwartet sie das selbe Schicksal wie ihre Mutter:
1:36 Das Leben einer Milchkuh, 5 oder 6 Jahre lang, bevor sie als Steak endet.
1:41Wenn es ein männliches Kalb ist, wird er nicht länger als
1:43 ein paar Monate leben.

 

Und das für ein Produkt, dessen gesundheitsschädliche Wirkung schon längt kein Geheimnis mehr ist. Genannt seien bspw. die Erhöhung des Ostereoporose- und Krebsrisikos, Förderung diverser Hautkrankheiten (bspw. Akne), sowie die allseits bekannte Laktoseintoleranz.

 

Warum also nicht einfach auf pflanzliche Alternativen konzentrieren?! Haselnussmilch, Mandelmilch, Hanfmilch, Sojamilch, Hafermilch, Reismilch, Dinkelmilch… um nur einige zu nennen, die Auswahl ist inzwischen riesengroß. Da ist doch sicher für jeden Geschmack etwas dabei!

 

Pflanzenmilch Sorten

 

vegan-cappucinoViele Milchsorten eignen sich sogar wunderbar zum Aufschäumen. So hat Mr. Longear bereits mit Hafermilch, Mandelmich oder Sojamilch tolle Cappucino’s oder Latte Macchiato’s gezaubert.

oatly HafermilchMr. Longears aktuelle Lieblingsmilch ist die Hafermilch von Oatly, welche sich durch ihren dezenten Geschmack wunderbar für Müsli oder Kaffee eignet, sowie die Dinkel-Haselnussmilch von Natumi, welche im Hause Longear auch gerne mal eiskalt und pur in größerer Menge weggetrunken wird. Also einfach mal durchprobieren, Mr. Longear ist sich sicher, in der bunten Palette der pflanzlichen Milchsorten findet jeder sein passendes Kuhmilch-Substitut!!

Was sind denn eure derzeitigen Pflanzenmilch-Lieblinge?

14 Kommentare

  1. Antje Hasch

    da kullern bei mir gleich wieder die Tränen bei dem Video…. das nimmt mich immer mit und ich bin immer wieder erschrocken über das kühle Handeln der Bauern. Mir schmeckt mein Cappu so gut mit Soja und Hafermilch. Letztens habe ich es mal mit einem Mix aus Hafer und Kokoscreme probiert, das war mega schmackfatz gut

  2. Frau Konzuela

    Ich bin immer wieder so traurig über die grausame Art und Weise, wie der Mensch mit den Tieren umgeht. Für mich muss keine Kuh mehr einen Tropfen Milch geben. Zumal ich es wirklich widerlich finde, dass der Mensch die einzige Spezie ist, die Muttermilch von anderen Lebewesen zu sich nimmt. Haben wir das heute noch nötig? Ganz klares NEIN! Wir sind in so vielen Dingen so fortschrittlich. Aber in Sachen Ernährung verhält der Mensch sich noch immer oft wie im Mittelalter.
    Meine Lieblinge in der Pflanzenmilchwelt sind mittlerweile echt mehrere 🙂
    Von Alpro Soja light über Alpro Soja Vanille, OATLY Hafermilch bis hin zu Natumi Dinkel Haselnussmilch. Und nicht zu vergessen: Mandel- und Kokosmilch! I love it!

    • Das stimmt Frau Konzuela,es gibt einfach keine Ausrede dafür, warum man Babies die Muttermilch wegtrinken sollte!
      Die Natumi Dinkel-Haselenussmilch, ist der Knaller oder?! 🙂

  3. Ich muss gestehen, ich habe bisher für den Kaffee keine gute Alternative gefunden und nutze daher so ein Pulver „WHITY“ von Vantastic Foods… aber irgendwie ist das auch nicht der große Wurf, vor allem wenn man einen Blick auf die Zitatenliste wirft. Ich muss mir aber mal diese Hafermilch von Oatly besorgen. Klingt gut!

    Ansonsten nutzen wir viel Sojamilch, vor allem zum kochen. Tierische Milchprodukte sind definitiv problemlos ersetzbar. Es gibt keinen Grund für solche Quälereien.
    Guter Beitrag… das Video habe ich mir nicht angesehen… irgendwie kann und will ich das nicht mehr. Doch es gibt genug Menschen, die sich das ansehen sollten.

    • Ja, das ist auch gar nicht so einfach. Manche Milchsorten entwickeln einen ganz eigenartigen Geschmack wenn wenn Sie in den Kaffee gießt.
      Ich mag hafermilch an sich sehr. Aber es ist eben wie alles Geschmackssache. 🙂
      Und ja, leider wissen noch immer viel zu Wenige, wie es hinter den Türen der Milchproduktionsstätten zugeht!
      Hab ein schönes Wochenende!

  4. Besonders problematisch finde ich auch, dass die männlichen Kälbchen, als „Abfallprodukt der Milchindustrie“, dann relativ bald quer durch Deutschland transportiert und geschlachtet werden. Das hat mir in meiner nicht-veganen Zeit die Augen geöffnet.
    Obwohl ich früher sehr gerne Kuhmilch getrunken habe, vermisse ich sie aktuell überhaupt nicht. Die Hafermilch von Oatly finde ich auch sehr lecker, gelegentlich trinke ich auch gerne Mandelmilch, weil die einfach reichhaltiger schmeckt. Wenn ich Zeit habe, dann stelle ich mittlerweile die Milch auch selber her, um Verpackungsmüll zu sparen.

    • Das stimmt, das Leid geht traurigerweise noch weit über die Trennung von Mutter und Kind hinaus.
      Was den Erstaz der Kuhmilch angeht, ist es meiner Meinung nach einfach ein Gewöhnungssache undverbunden mit einer Offenheit gegenüber Neuem.
      Find ich klasse, dass Du die Milch selbst herstellst. Welche Milchsorten hast Du denn schon „produziert“?

      • Mit der Gewöhnungssache hast du sicherlich recht. Man darf vor allem nicht nach etwas suchen, dass genau wie Kuhmilch schmeckt, sondern einfach nach einem Drink, der einem schmeckt und das ständige Vergleichen einfach lassen.
        Mandelmilch und Reismilch hab ich schon aufprobiert, Hafermilch werde ich demnächst mal probieren. Nach dem Abseihen der Milch kann man auch noch die Mandel-, Reis- oder Haferreste weiterverarbeiten. Ich mache daraus z.B. Mandel-Hafer-Cookies oder verwende sie für Bratlinge.

        • Genau, einfach offen sein für neue Geschmäcker und auch wenn es mal nicht so der eigene Geschmack sein sollte, nicht abringen lassen und weiter probieren. Nungut, mir fiel es selbst nicht ganz so schwer, da ich auch „vorher“ ganz gerne Sojamilch getrunken habe. 🙂
          Das mit den weiterverarbeiteten Keksen/Bratlingen klingt interessant. Ist es denn sehr aufwendig?

          • Das ist überhaupt nicht aufwendig! Ich mache die Milch meist am Samstag Morgen für die kommende Woche. Bereits am Vorabend die Mandeln einweichen und den Hafer kochen. Am Morgen dann nur noch Abseihen und die Reste beliebig für einen Cookies-Teig ergänzen. Ich tue dann immer Frei Schnauze Dinkelvollkornmehl, gehackte Nüsse, Cranberries oder was sonst so da ist dazu und dann ab in den Ofen damit.
            Die Reste von Reismilch kommen in Bratlinge. Die kann man ja eigentlich mit allem herstellen, was man so in der Küche übrig hat: Gemüsereste, Bohnen, Sojagranulat etc. etc. Da kann man sehr kreativ sein. Einfach alles schon pürieren, nach Geschmack würzen und dann ab in die Pfanne.

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