Gestestet: Meeresspaghetti/Algennudeln inkl. Rezept für eine Kürbis-Cocktailtomatensauce #vegan #glutenfrei

Gestestet: Meeresspaghetti/Algennudeln inkl. Rezept für eine Kürbis-Cocktailtomatensauce #vegan #glutenfrei

Kürzlich habe ich mich das erste Mal an der Zubereitung von Meeresspaghetti bzw. Algennudeln versucht. Ich habe diese „Nudeln“ hin und wieder in Blogs und Online Shops entdeckt und wollte nun unbedingt wissen, ob mir so eine Meeresnudel mundet.
Fündig geworden bin ich bei Terra Elements, ein in München ansässiges Familienunternehmen, welches einen Onlineshop mit veganen Superfoods, Rohkost und Nahrungsergänzungen betreibt.

Terra Elements-Meeresspaghetti
Was ist eigentlich eine Meerespaghetti?

Die Basis der Meeresspaghetti ist die Braunalge. Sie eignen sich laut Herstellerangabe ideal in Salaten, Suppen, Nudelgerichten oder auch einfach als Snack und haben einen deutlich niedrigeren Kohlenhydratanteil als herkömmliche Nudeln.
Die Braunalge erfreute sich bisher in der Rohkostküche besonderer Beliebtheit. Sie ist frei von Gelatine, Gluten, Hefe, Laktose, künstlichen Konservierungs-, Farb-, Süß-, und Geschmacksstoffen und außerdem reich an Proteinen, Mineralstoffen und Vitaminen. Besonders hoch ist zudem ihr Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen. Also eine wahre Bombe an positiven Eigenschaften!
Die Meeresspaghetti sollten vor dem Gebrauch für ca. drei Stunden in Wasser eingelegt werden. Ich war mir bei der Menge die ich für 2 Personen zubereiten sollte etwas unsicher, also habe ich gleich die ganze Packung (100g) eingeweicht. Was zu Beginn noch recht überschaubar aussah, ist am Ende zu einer doch recht beachtlichen Portion aufgequollen. (wir haben bei weitem nicht geschafft alles aufzuessen)

Algennudeln

Geschmacklich war es „fischiger“ als erwartet. Ich habe das Einweichwasser extra mehrfach abgegossen und neu aufgefüllt aber dennoch war mir persönlich der Geschmack und auch der Geruch noch etwas zu intensiv. Vielleicht lag es daran, dass die Nudeln doch recht dick vom Umfang her sind, wären sie etwas feiner gewesen (z.B. wie bei einem klassischen Algensalat, den ich sehr gerne esse), hätte es mich evtl. nicht so gestört. Die Konsistenz fand ich wiederum sehr angenehm, ein leichter Biss, so in etwa wie bei einer Schupfnudel oder Spätzle würde ich sagen.

Rezept Meerespaghetti mit Kürbis-Tomatensoße

Zubereitet habe ich die Nudeln mit einer Kürbis-Tomatensoße. Das Rezept findet ihr nachfolgend.

Rezept-Meeresspaghetti-Kurbissauce

Zutaten
1/2 Packung Meerespaghetti
½ kleiner Kürbis
250 g Cocktailtomaten
200g Blattspinat (ich habe tiefgefrorenen benutzt, den ich vorher aufgetaut habe)
3 Knoblauchzehen
1 Schalotte
Kokosöl
Paprikapulver
Salz
Pfeffer
Oregano
5-6 Walnüsse (gehackt)
Chilliflocken
100 ml Wasser
Frisches Basilikum (gehackt)
Saft einer 1/2 Zitrone

Zubereitung:

Nudeln laut Packungsanweisung zubereiten und Einweichzeit mit berücksichten.

Kürbis in kleine Stücke schneiden, mit 2 EL Kokosöl, 1 TL Paprika sowie etwas Salz & Pfeffer mischen und ca. 30-40 min auf einem Backblech oder in eine Auflaufform in den Ofen geben. Hin und wieder wenden.

Tomaten mit 1EL Kokosöl, einer Prise Salz, etwas Pfeffer,1 gehackten Knoblauchzehe, Oregano auf einem Blech 20 min im Ofen rösten, bis sie leicht zusammen fallen. Nach der Hälfte der Zeit vorsichtig wenden.

2 Knoblauchzehen (feine Scheiben/Stücke), 1 Schalotte (kleine Würfel) in 1-2 EL Kokosöl glasig dünsten, Spinat hinzugeben und kurz andünsten. Mit Salz und Chiliflocken würzen.

Walnüsse in einer Pfanne anrösten und zur Seite stellen.

1/3 vom Kürbis mit dem Wasser in einer Küchenmaschine/Mixer (oder mit dem Pürierstab) pürieren/mixen.

Alle Zutaten, abgetropfte Algenspaghetti, Tomaten, Spinat, Kürbis, Kürbissoße, frisches Basilikum in einer Pfanne vermischen und noch etwas bei leichter Temperatur anschwenken.

Nudel mit einem Spitzer Limette/Zitrone und Walnüssen servieren.

Mein Fazit zur Nudel

Wer sich von einem leichten „Meeres-/Fischgeschmack“ nicht abschrecken lässt, sollte auf jeden Fall einmal einen Geschmacktest wagen! Ich finde es wirklich verrückt, wie viele Nudelalternativen es inzwischen gibt. Mein liebstes Nudelpendant zum alltbekannten Klassiker sind derzeit jedoch eher Hanfnudeln oder aber leckere rohköstlichen Zoodels bzw. Zucchininudeln.

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