Rohköstlicher Erfahrungsbericht mit dem Buch RAW SOUL FOOD

RAW-SOUL-FOOD-Mr.-LongearEine roh-vegane Entdeckungsreise mit RAW SOUL FOOD

Ende letzten Jahres hat das Buch RAW SOUL FOOD von Julia Lechner und Anton Teichmann Unterschlupf in meiner veganen Kochbuchsammlung gefunden.
Mr. Longear und ich hatten uns vorgenommen die roh-vegane Ernährung einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und so sind wir bei der Suche nach einem guten Einsteigerbuch auf dieses hübsch designte Exemplar gestoßen.

Da ich mich bisher, mal abgesehen von bunten Salaten und den hoch gelobten Zucchinispaghetti, noch nicht allzu sehr mit Rohkost beschäftigt hatte, war ich sehr gespannt, welche neuen Impulse und Geschmackserlebnisse mir das Buch RAW SOUL FOOD so bieten wird. Den Aufbau und die Gestaltung fand ich auf den ersten Blick schon einmal super. Nach einer kurzen Einführung zu Vorteilen der roh-veganen Ernährung, Vorstellung diverser Nahrungsmitteln sowie dem idealen Equipment, geht das Buch über in die verschiedenen Rezeptkategorien, die da heißen „Salate“, „Rohkost to Go“, „Hauptgerichte“, „Fruit Love“, „Torten, Kuchen und Pralinen“, „Desserts“ sowie „Kuchen Shakes und Cocktails“.
Was mir und Mr. Longear immer gut gefällt: wenn nicht unzählige neue Anschaffungen benötigt werden, um die entsprechenden Rezepte zuzubereiten. Gerade wenn man sich noch nicht ganz so schlüssig ist, ob man diese zukünftig überhaupt weiter im Einsatz hat und man sich außerdem erst einmal an eine neue „Essens-Thematik“ heran tasten möchte. Das einzige Equipment was ich nicht vorrätig hatte war ein Dörrautomat. Daher habe ich diese Rezepte im Test erst einmal ausgeklammert (es waren jedoch nicht wirklich viele). Ansonsten ließ sich alles prima mit der üblichen Küchenausstattung (zu der ich meinen Spiralschneider jetzt einfach mal hinzuzählen würde) zubereiten.

Raw-Soul-Food-Vorbereitung-RatatouliieMr. Longear und ich sind sehr überrascht worden wie unglaublich lecker rohes Gemüse schmecken kann. Wir haben uns bisher durch verschiedene Suppen, Ratatouille, Chiamilchreis und eine Coconut Kiss Tarte geschlemmt.
Um die zuletzt erwähnte Kokos-Tarte nicht in einem unbedachten Moment der völligen Unbeherrschtheit komplett alleine in uns hineinzuschlingen (und wir hätten es sicher geschafft!), wurde sie kurzerhand zur Verkostung mit auf Arbeit genommen. Meine Arbeitskollegen, die überwiegend aus Fleischessern bestehen, waren allesamt begeistert und bereits nach wenigen Minuten war kein einziger Krümel mehr in der Springform auszumachen. Für meine allererste Rohkosttorte würde ich das einmal als einen großen Erfolg verbuchen! 🙂

Ich muss jedoch auch gestehen, dass ein Rezept unter den Testobjekten meinen Geschmack nicht ganz so getroffen hat. Die Buchweizenknödel mit Schwammerlsoße waren zwar optisch ein Highlight, geschmacklich war die Kombination aus Buchweizenbrei und rohen Champignons irgendwie nicht so meine Welt. Aber das zeigt mal wieder wie verschieden Geschmäcker sein können.
Ich werde mich zukünftig definitiv noch weiter durch das Buch probieren und habe inzwischen großen Gefallen an der rohköstlichen Ernährung gefunden, wenn auch ich mir momentan nicht vorstellen kann, mich ausschließlich in dieser Form zu verköstigen. Dafür mag ich warme Gerichte einfach viel zu sehr!

Fazit: RAW SOUL FOOD ist ein sehr schön gestaltetes Buch mit leckeren Rezepten sowie hilfreichen Tipps und Informationen. Für mich als Einsteiger, ist es in jedem Falle ideal für die ersten „rohen Gehversuche“ insbesondere da jedes Rezept mit einem wunderschön fotografierten Bild versehen ist, was es recht einfach macht sich das Endergebnis vorzustellen und umzusetzen. Ich würde es mir definitiv wieder kaufen und kann es jedem empfehlen, der einmal seine Nase in die Rohkostwelt stecken möchte.

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