Vegan urlauben in New York II

CentralPark-NewYork-IITag 6-10 – Vegan urlauben in New York, Rückblick

Zurück im good old Germany! Von den ersten Tagen in New York habe ich euch ja bereits berichtet. Jetzt wieder zurück auf meiner gemütlichen Couch, wird es Zeit  euch von dem Rest meiner Zeit in dieser tollen & riesigen Stadt zu erzählen!

Tag 6

Nachdem ich mich am fünften Tag kulturell im MoMA ein wenig weitergebildet hatte 😀 stand heute  shoppen auf dem Plan. Davor gabs natürlich erstmal ein gigantisch leckeres Frühstück. Diesmal im Caravan of Dreams: Frenchtoast mit hausgemachtem veganen Nussaufstrich (der genauso geschmeckt hat wie Nutella!!!), Obst, frisch gepresster Orangensaft und Pfefferminztee – Jummy!! So gestärkt ging es dann Richtung Orchardstreet in der sich das MooShoes versteckt. Ein komplett veganer Schuhladen, mit einigen Kleidungsstücken und Accessoires. Natürlich habe ich mich sofort beim Betreten des Ladens in ein paar Schuhe verliebt, nur leider (oder zum Glück für meinen Geldbeutel :D) gab es die Schuhe nicht mehr in meiner Größe. Dieser Laden, ist ein absolutes Must-See wenn man in NYC ist – selbst wenn man nichts kauft ;). Denn dann kann man immer noch die süße Katze und den putzigen Hund streicheln, die zum Personal gehören :). Weitergeshoppt wurde dann in SoHo – wo sich allerhand bekannte Marken die Klinke in die Hand geben – und im Greenwich Village wo sich die unterschiedlichsten Pop-up Stores finden lassen. Abendessen gab es dann im Sacred Chow. Ein sehr süßer und gemütlicher kleiner Laden in dem mein Chickpea-Burger mit Kartoffelecken ganz fantastisch geschmeckt hat!

Tag 7

Ein Café in dem man den ganzen Tag frühstücken kann?!?! Genau das richtige für mich! Also ab ins teaNY welches für seine große Teeauswahl bekannt ist. Auch dieses Café versprüht sehr viel Charme und mein Frühstück – warmes Oatmeal mit Blaubeeren und Haselnüssen, frisch gepresster Orangensaft und eine Dirty Chai Latte (Chai Latte mit einem Espresso, welcher ihn dann so dirty macht ;)) – war absolut mega lecker! Danach rollte ich mich mehr oder weniger die Brooklyn Bridge rauf und wieder runter und genoss einen ausgedehnten Spaziergang im Brooklyn Bridge Park. Mein Spaziergang führte mich weiter ins DUMBO (ein Wohnviertel in Brooklyn) wo ich ein wenig durch die Läden bummelte, anschließed gings noch etwas weiter nach Brooklyn rein und dann nach Williamsburg zu Dun-Well Doughnuts. Ich hätte wirklich nie gedacht, dass ich einmal für ein paar vegane Doughnuts 8 km quer durch Brooklyn laufe, aber der Weg hat sich tatsächlich gelohnt. Die Doughnuts waren äußerst lecker und die dort getrunkene Lavendel-Limonade muss ich unbedingt zu Hause nachmachen! Zurück ging es dann über die Williamsburg Bridge nach Manhattan wo ich mir im Pala die leckerste (und zugleich leider auch teuerste) vegane Pizza gegönnt habe, die ich je gegessen habe.

Tag 8

Dieser Tag war eine Mischung aus Sehenswürdigkeiten, Bummeln und Frischluft schnuppern. Gefrühstückt wurden die am Tag zuvor gekauften Doughnuts von Dun-Well, gesund geht schließlich (nicht) immer ;). Dann ging es Richtung Chelsea Market. Ein tolles Gebäude in dem man jede Menge zu Essen findet, wie z. B. One Luck Duck (veganes RAW take-away) oder das Beyond Sushi (veganes Sushi) und auch zum bummeln gibt es ein paar tolle Läden. So war ich aus Anthropologie und dem Artist and Fleas fast nicht mehr herauszubekommen! Direkt aus dem Chelsea Market ging es dann ein paar Treppenstufen hoch in den High Line Park. Ein wundervoller Park angelegt auf alten Bahngleisen. Fasziniert von dem Konzept habe ich mich dann erstmal selbst in der Sonne geparkt und den Park genossen. Nach einer erholsamen sonnigen Pause ging es weiter zum Madison Square Garden, in dem Konzerte, Basketballspiele, Boxkämpfe und allerlei anderes Spektakel veranstaltet werden. Abendessen gab es im VLife, ein kleiner veganer Imbiss mit Sitzplätzen, in dem ich einen schmackhaften Bodacious Burger (Soja-Protein Patty, Zwiebeln, Salat, Tomaten, Champignons, Gewürzgurken und Tapioka Käse) mit Pommes verschlang. Abschließend ging es noch auf den Times Square der im dunkeln doch hundertmal beeindruckender ist als bei Tageslicht!

Tag 9

Der vorletzte Tag und ich hatte schon so viel gesehen! Daher beschloss ich nach einem Frühstück im Chloe´s Soft Serve Fruit Co. (Waffeln mit Eis, Walnüssen und frischem Obst – wie genial ist das denn bitte?!?!) mich ein wenig aus Manhattan rauszubewegen und mit der Metro nach Coney Island zu fahren. Zwar war noch keine Saison und dementsprechend auf dem Bordwalk und am Brighton Beach nichts los, trotzdem war es schön die Jahrzehnte alten Fahrgeschäfte im Funpark zu sehen und die Stille am Strand zu genießen. Wie auch hin ging es dann mit der Metro zurück nach Manhattan Richtung Centralpark. Hier spazierte ich in der Sonne, genoss es mir die Kulisse zahlreicher Filme einmal näher anzuschauen und war fasziniert von den Plaketten die auf nahezu jeder Parkbank angebracht waren. Von Hochzeitsanträgen bis hin zu Erinnerungen und Danksagungen war dort alles zu lesen. Am liebsten hätte ich mir jede einzelne von ihnen angeschaut, absoluter Gänsehautalarm! Aber da hätte ich wohl den urlaub verlängern müssen. Entsprechend hungrig von der ganzen frischen Luft ging es dann ins Terri, wo ich mir ein deliziösen “Meat“ball Sandwich mit Quinoa Salat schmecken ließ.

Tag 10

Time to say goodbye! Der letzte Tag in dieser wundervollen Stadt. Viel hatte ich nicht vor, daher lies ich mich mehr oder weniger durch die Straßen treiben und genoss noch einmal den Trubel der Großstadt. Da ich am vierten Tag so begeistert von dem Bagel im The Butcher´s Daughter war zog es mich dort noch einmal hin. Und drei Mal dürft ihr raten was es zum Frühstück gab ;). Danach stand nur noch ein must-do auf meiner Liste: das BabyCakes von dem ich im Noveaux Magazin gelesen hatte. Eine vegane, glutunfreie Cupcake Bakery – mein Traum!! Hier gibt es allerdings nicht nur Cupcakes, sondern auch Teacake, Brownies, Scones und allerlei andere Naschereien. Der Laden ist genauso süß wie seine Waren und man kann direkt in die Küche schauen in denen die Süßwaren meiner Träume produziert werden. Was ich vernascht habe? Einen Carrotcake Cupcake mit Vanille-Toping und einen Kürbis Cupcake mit Zimt-Toping. NomNomNom ich will mehr!!! Abendessen gab es dann im Flugzeug: Gemüse mit Reis, Obstsalat und Cracker. Nichts besonderes aber vollkommen ausreichend und es hat geschmeckt!

Das war´s! Zehn wundervolle, leckere und aufregende Tage in New York City – jederzeit wieder!!!

 

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