Review: Detox-Saftkur von Rawganic

Detox Saftkur von RawganicDie Detox-Saftkur von Rawganic im Praxistest

Ich weiß nicht ob es euch auch so geht, aber ich verwandle mich jedes Jahr aufs neue im Dezember in eine maßlose Fress-Maschine. Sobald die gemütliche und kalte Jahreszeit ansteht wird alles genascht was lecker aussieht und duftet. Insbesondere über die Feiertage ist keine Leckerei vor mir sicher. Das ganze ist eigentlich auch überhaupt nicht tragisch, wären da nicht meine immer wiederkehrenden Magenprobleme (chronische Gastritis) bei denen ich theoretisch sehr darauf achten soll was ich zu mir nehme. Kurz um es gab einfach im letzten Monat zu viele Naschereien und sicher auch den ein oder anderen Glühwein der dafür gesorgt hat, dass mir mein Magen nun sagte: ES REICHT! Wie äußerte sich das? Dauerhafte leichte Übelkeit, Völle-Gefühl und allgemeines Unwohlsein und dazu kam dass ich mich in den letzten Wochen immer relativ müde und schlapp fühlte. Diese Umstände führten dazu, dass ich mich entschloss meinem Magen eine Pause zu gönnen und eine Saftkur einzulegen. Saftkuren gibt es ja mittlerweile ziemlich viele zu kaufen. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit sich selbst mit einem Entsafter die Säfte zuzubereiten. Für die Detox-Saftkur „SUPERCLEANSE REFRESH“ von Rawganic habe ich mich aus verschiedenen Gründen entschieden. Zum einen sind sie natürlich vegan, sie sind 100 % kaltgepresst und behalten dadurch die volle Ladung an Vitaminen und zum anderen sind sie nicht nur hübsch verpackt sondern im Vergleich zu anderen Saftkuren auch sehr sehr günstig. So hat mich meine Saftkur gerade mal 49,99 Euro (zzgl. Versand) gekostet. Im Vergleich dazu liegen andere Saftkuren für drei Tage bei 85-120 Euro und aufwärts.

Die Säfte kommen per Express-Lieferung gekühlt ca. 1-2 Tage nach der Bestellung an. Was mir als erstes aufgefallen ist, ist dass leider die Säfte der Kur nicht durchnummeriert sind. Das habe ich dann aber schnell selbst nachgeholt und mir die Nummern auf den Flaschendeckel geschrieben. 🙂 In den darauffolgenden drei Tagen begleiteten mich dann:

  1. MASTER CLEANSE (Wasser, Zitronensaft, Agavendicksaft, Cayenne-Pfeffer)
  2. PURE SHINE (Karotte, Apfel, Orange, Ananas, Zitrone Kurkuma)
  3. BEET ROYAL (Apfel, Rote Beete, Orange, Acai und Ingwer)
  4. GREEN LOVE (Apfel, Sellerie, Gurke, Grühnkohl, Spinat, Zitrone, Minze)
  5. BERRY BABE (Wasser, Erdbeer, Himbeer, Kirsche, Zitrone, Reissirup)
  6. GOOD VIBES (Grünkohl, Apfel, Zitrone)

Eins noch vorab: alle Säfte sind super lecker! Sogar der mit Ananas, und Ananas kann ich überhaupt nicht ausstehen. 😀 Jetzt aber mal zu meinen  drei Tagen während der Saftkur:

  1. Tag: Ausgeschlafen bis 08.00 Uhr. von 09.00-17.00 Uhr im Büro. Dann gab es 4 Säfte im Büro und 2 Zuhause. So ca. im zwei Stunden Rhythmus. Morgens hat mir der Kaffee ein bisschen gefehlt und die Essensgerüche in der Mittagspause haben für leichtes Magengrummeln gesorgt. Daher entschied ich die nächsten zwei Tage mittags lieber spazieren zu gehen. Abends fühlte ich mich immer noch erstaunlich fit und legte eine kleine Detox Yoga Einheit mit HappyFitYoga ein und entspannte mich danach in der Badewanne. Den Tag über habe ich viel Kräutertee und Wasser mit Zitrone getrunken.
  2. Tag: Ausgeschlafen bis 08.00 Uhr. Von 09.00-17.00 Uhr im Büro. 4 Säfte im Büro und 2 Zuhause. Diesmal war ich in der Mittagspause spazieren. 😉 Komischerweise hatte ich den ganzen Tag über einen trockenen Munde, entsprechend habe ich dann noch mehr als am 1. Tag  getrunken (Wasser mit Zitrone, Kräutertee, Daily Balance Tee von Teatox). Ich fühlte mich den ganzen Tag und Abend super fit und wach nur am Abend hat dann die Konzentration etwas nachgelassen. Ein kurzer Stressmoment als der Kater meiner Schwester nicht mehr auffindbar war (er ist aus dem Fenster gesprungen!!! Aber nach über einer Stunde suchen in der Dunkelheit bei Regen habe ich ihn dann wieder gefunden) sorgte für eine kleine Hunger-Attacke und Lust auf ein Glas Wein zur Beruhigung . Das wurde aber selbstverständlich ignoriert!
  3. Tag: Und täglich grüßt das Murmeltier. 🙂 Ausgeschlafen  bis 07.30 Uhr. Von 08.30-17.00 Uhr im Büro. Wieder 4 Säfte im Büro und 2 Zuhause im Abstand von ca. zwei Stunden. Das Trockenheitsgefühl im Mund vom Vortag war nicht mehr ganz so schlimm, allerdings grummelte mein Magen zwischendurch. Das könnte aber auch daran gelegen haben, weil ich mir ab dem Nachmittag immer wieder vorstellte was ich mir die nächsten Tage so kochen könnte. 😀 Insgesamt fühlte ich mich auch am Tag 3 immer noch super wach und fit.

Mein Fazit nach meiner ersten dreitägigen Detox-Saftkur:

  • Ich fühle mich wacher und fitter als vorher.
  • Die Magenprobleme haben sich gelegt und das Vollegefühl ist verschwunden.
  • Sicher ist auch das ein oder andere Gramm Hüftgold geschmolzen, da es mir aber bei dieser Kur nicht darum ging etwas Gewicht zu verlieren habe ich mich nicht vorher auf die Wage gestellt.
  • 3 Tage sind für mich optimal und ich könnte mir gut vorstellen die Saftkur regelmäßig zu wiederholen! Vielleicht traue ich mich das nächste Mal auch an die 5 Tage heran.

Da es leider zu der Kur kein Begleitschreiben mit Tipps oder ähnlichem gibt, habe ich hier mal ein paar für euch aufgelistet:

  • Bereitet euch auf die Detox-Saftkur ca. 2-3 Tage vorher vor in dem ihr z. B. schon auf Kaffee und schwere Mahlzeiten verzichtet.
  • Vermeidet anstrengende Aktivitäten und streßige Termine. Wähle für deine Kur am besten Tage aus an denen du weißt, dass nicht viel los sein wird oder lege die Kur aufs Wochenende.
  • Viel, viel trinken! Das stillt eventuell aufkommenden Hunger und sorgt dafür das alle eventuellen Gifte aus deinem Körper gespült werden
  • Viele entspannende Sachen machen, z. B. Yoga, Lesen, Relaxen in der Badewanne, etc.
  • Ausschlafen! Ist man ausgeschlafen ist der ganze Tage entspannter.
  • Meidet Instagram und Co.!! Die unendlichen Bilder von leckerem Essen regen nur euren Appetit an und machen es euch unnötig schwer.
  • Fang nach der Kur erst langsam mit dem richtigen Essen an damit sich der Magen wieder an feste Nahrung gewöhnen kann und verzichte am besten auch einige Tage nach der Kur auf Kaffee, Alkohol und unnötig schweres Essen.

Wie ihr sehen bzw. lesen könnt bin ich mit meiner Detox-Saftkur von Rawganic Revolution absolut zufrieden und bin sehr gut damit zurechtgekommen. Das hätte ich selbst nicht gedacht, ich sah mich nämlich schon am dritten Tag kraftlos in einer Ecke liegen. 😀 Einziger Wermutstropfen ist der Verpackungs-Müll der durch die Plastik-Flaschen entsteht. Vielleicht wären hier Flaschen aus Glas nachhaltiger oder toll wäre auch eine Möglichkeit die Flaschen zur Wiederverwendung zurückschicken zu können.

Habt ihr selbst auch schon Erfahrungen mit Saftkuren gemacht?

6 Kommentare

  1. Schöner Erfahrungsbericht! So wie du das beschreibst, verliert das „Fasten“ echt sein angestaubtes Image und klingt fast nach Spaß.
    Ist wirklich eine Überlegung wert 🙂

  2. Interessanter Bericht. Mich würde interessieren ob die Saftkur sich mit der Gastritis vertragen hat. Würde dir von den Säften nicht übel? Ich habe das gleiche Problem und würde die Kur auch gern versuchen, habe aber noch etwas Berührungsängste.. viele Grüße Kirsten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.